“Was machen Sie denn eigentlich beruflich?”

Eine berechtigte Frage, die nicht nur @sinnundverstand gerade in Ihrem Blog stellt. Da diese URL hier schon länger bei mir rumlag und diese Bloginstallation nun auch schon ein paar Tage auf dem Buckel hat, nutze ich die Blogparade, um hier den ersten Eintrag zu schreiben.

Wegen der Vielzahl im Moment so kursierenden Berufsbezeichnungen, die ja nicht immer selbsterklärend sind, hat Wibke Ladwig folgenden Aufruf gestartet: “Schreibt in Eure Blogs, wie Ihr Euch nennt, woher diese Jobbezeichnung stammt und was sich dahinter verbirgt.”

Also los:Visitenkarte
Auf meiner Visitenkarte steht Projektkoordinator und Juniordozent, das Problem an Visitenkarten ist allerdings, dass sie eher statisch sind und daher mit der Realität nur noch bedingt zu tun haben. Als ich vor 2,5 Jahren auf dem mediacampus frankfurt angefangen habe, war ich in diverse Projekte verwickelt und habe auch ein wenig in der Berufsschule unterrichtet.
Mittlerweile gibt es deutlich klarer Aufgabengebiete, deren Anzahl ist aber zu groß um Sie auf eine Visitenkarte zu schreiben und eigentlich auch zu vielfältig um Sie jedem, der mal fragt, was man den so beruflich macht, zu beantworten. Diese Auflistung sähe in etwa so aus:

  • Seminare
  • Berufsschulunterricht
  • Veranstaltungsorganisation
  • Schulorganisatorische Dinge
  • Inhaltliche und organisatorische Betreuung eines Fernlehrgangs

In der Zwischenzeit sind also aus diversen Projekten einige wenige und ein ganz paar dauerhafte Aufgaben geworden. Unterricht und Seminare werden auch regelmäßig mehr. Die Visitenkarte hilft also schon nicht mehr richtig weiter, und die Aufzählung ist doch etwas zu lang, was nun?

Auf eine eher inhaltliche Ebene gehen? Zum Glück gibt es da auch viel Abwechslung, die Grundlagen der Buchbranche erklären, Bibliographie detailliert erläutern, die Zukunft des Buches am Beispiel eBook vorhersagen oder mal kurz social media zusammenfassen,.All das klingt auch nach einer abendfüllenden Aufgabe, also auch nicht der Ansatz für zwischendurch, daher habe ich einen anderen Weg gewählt.
Ich sage eigentlich kaum noch, was ich so mache, sondern wo. Auf die Frage, was ich denn so beruflich mache, antworte ich meistens, dass ich in den unterschiedlichsten Funktionen an einer Aus- und Weiterbildungseinrichtung der Buchbrache arbeite.

Als kurze Antwort funktioniert das meist ganz hervorragend.

4 Kommentare zu ““Was machen Sie denn eigentlich beruflich?”

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